Viele Gründer starten ihre Selbständigkeit erst einmal als Nebenjob. Auch dann sollten sie die Gründung aber strukturiert angehen. Diese Checkliste hilft dabei.
Mit Hilfe eines Geschäftskonzeptes ordneten Gründer ihre Ideen, schreibt mein-geschaeftserfolg.de vom VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft.
Das Portal gibt Hinweise, wie Sie Ihre Gründung strukturiert planen und in einem Businessplan zusammenfassen:
1. Die Gründungsidee
* Umreißen Sie in wenigen Worten Ihr Vorhaben.
* Finden Sie einen Namen für Ihr Unternehmen.
* Stellen Sie die Vorteile Ihres Angebots für den Kunden heraus.
2. Persönliche Voraussetzungen und Hintergrund
* Erläutern Sie, wie Sie auf die Unternehmensidee gekommen sind.
* Sprechen Sie mit Ihrer Familie über Ihr Vorhaben.
* Überprüfen Sie, welche fachlichen Voraussetzungen Sie schon mitbringen.
* Finden Sie heraus, welche Wissenslücken noch bestehen und wie Sie diese füllen.
3. Kunden und Mitbewerber
* Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe mit Kriterien wie Alter, Einkommen, etc.
* Analysieren Sie den Wettbewerb und die Angebote Ihrer Konkurrenten.
* Zeigen Sie Wege auf, wie Sie besser als die Konkurrenz sein können.
4. Werbung
* Zählen Sie alle Maßnahmen auf, mit denen Sie Kunden gewinnen wollen.
5. Lieferanten und Partner
* Erstellen Sie Listen mit möglichen Lieferanten und Partnern.
* Holen Sie Angebote ein und vergleichen Sie Preise und Leistungen.
6. Finanzplanung
* Erstellen Sie einen Plan über die absehbaren Einnahmen und Ausgaben.
* Ermitteln Sie den potenziellen Gewinn.
* Kalkulieren Sie Ihre Startkosten.
* Prüfen Sie, ob Sie Fremdkapital benötigen und welche Finanzquellen Ihnen dafür offen stünden.
7. Rechtliche Aspekte und Versicherungen
* Erkundigen Sie sich, ob Sie ein Gewerbe anmelden müssen oder als Freiberufler tätig sein können.
* Informieren Sie sich, welche Versicherungen Sie brauchen – zum Beispiel bei Ihrem Berufsverband.
Quelle: http://www.mittelstanddirekt.de/c182/m187/um224/d6421/default.html