Existenzgründung: Liquidität - die wichtigsten Fragen für die Finanzplanung

Um den Überblick über Ihre Finanzen zu behalten, ist eine sorgfältige und fortlaufende Liquiditätsplanung notwendig. Welche Fragen bei der Erstellung der Planung helfen, lesen Sie hier. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden gibt wichtige Tipps für Ihre Liquiditätssteuerung.

Finanzplanung lenkt Zahlungsströme
Die Vorteile eines Finanz- bzw. Liquiditätsplans: Engpässe oder Überschüsse können rechtzeitig aufgedeckt werden und die Zahlungsströme werden gelenkt. Die Grundlage des Finanzplans: die Einnahmen und Ausgaben sowie die Banksalden und Kredite.

Aus der Differenz der voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben ergibt sich der IHK Dresden zufolge der monatliche Überschuss, mit dem Sie Rechnungen bezahlen: die Überdeckung.

Womöglich stelle sich auch ein Fehlbetrag (Unterdeckung) heraus, den Sie schnellstmöglich beheben sollten.

Sieben Fragen für die Finanzplanung
Diese Fragen sollten Sie sich bei Ihrer Finanzplanung laut IHK Dresden stellen:
1. Welche fixen Kosten fallen an, zum Beispiel für Miete und Personal?
2. Wann fallen Zinszahlungen und Tilgung für Kredite an?
3. Bis wann müssen Sie Verbindlichkeiten bei Lieferanten beglichen haben?
4. Wann werden Ihre Kunden (voraussichtlich) welche Rechnungen bezahlen?
5. Welchen Unfang hat Ihr Kontokorrentkredit bei Ihrer Bank?
6. Welche weiteren Kreditspielräume stehen Ihnen zur Verfügung?
7. Welche eigenen Reserven können Sie einbringen, wenn das Geld knapp wird?
Tipp der IHK Dresden: Halten Sie im Plan auch eine Liquiditätsreserve aus eigenen flüssigen Mitteln bereit, die für drei Monate ausreichen muss.
Quelle: http://www.mittelstanddirekt.de/c180/m187/um222/d6329/default.html