Atypische Beschäftigung: Weitere Zunahme bei Teilzeit und Leiharbeit, Zahl der Mini-Jobs geht leicht zurück

Der Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2016 positiv entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit ist deutlich gewachsen. Noch stärker hat allerdings die atypische Beschäftigung zugenommen. Daher ist der Anteil von Teilzeitstellen, Leiharbeit und Minijobs an der Gesamtbeschäftigung erneut ein wenig gestiegen und befindet sich auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren. Unterm Strich waren 2016 rund 39,6 Prozent aller abhängigen Hauptbeschäftigungsverhältnisse (ohne Beamte und Selbständige) solche atypischen Jobs, 2015 lag die Quote bei 39,3 Prozent.

Online-Marktplätze Von Klicks und Gigs

Viele reden über digitale Arbeit – die wenigsten wissen genau, was gemeint ist. Ein Forscher systematisiert die Welt der Internetjobs.

Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

Dass man in einem 450-Euro-Minijob monatlich bis zu 450 Euro verdienen kann, ist klar. Aber geht auch mehr? Was passiert beispielsweise, wenn neben dem Monatsverdienst auch Weihnachtsgeld gezahlt wird? Welche Einnahmen zählen nicht zum Verdienst und was ist zu beachten, wenn mehrere Beschäftigungen gleichzeitig ausgeübt werden – Antworten auf diese Fragen gibt es hier:
Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?

Wenige Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn Sechs Prozent der tariflichen Vergütungsgruppen unter 8,84 Euro

Seit dem 1. Januar 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro pro Stunde. Dieser erhöhte gesetzliche Mindestlohn gilt nach wie vor nicht für alle Beschäftigten, denn nach § 24 Mindestlohngesetz (MiLoG) sind Ausnahmen zulässig. Bis zum 31.12.2017 gehen abweichende Regelungen eines Tarifvertrages repräsentativer Tarifvertragsparteien dem Mindestlohn vor, wenn sie für alle unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbindlich gemacht worden sind. Seit dem 1.

Telearbeiter sind gestresster

Digitale Technologien machen es möglich, zu Hause oder unterwegs zu arbeiten. Beschäftigten bringt das mehr Flexibilität – aber oft auch mehr Stress.
Telearbeit via Smartphone, Laptop oder Computer in der eigenen Wohnung breitet sich aus. Wie stark und mit welchen Folgen, haben Experten der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) untersucht. Dafür haben sie etliche internationale Studien und Daten der 6. Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen ausgewertet.

Die Mindestlöhne in Europa steigen. Dennoch sind die Untergrenzen immer noch zu niedrig, auch in Deutschland.

Deutschland hat den gesetzlichen Mindestlohn erstmals erhöht: Seit Anfang dieses Jahres liegt er bei 8,84 Euro pro Stunde. Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten ist das allerdings immer noch niedrig, wie der WSI-Mindestlohnbericht zeigt.

Inhalt abgleichen