Maßstab für gerechte Bezahlung

Frauenberufe sind häufig schlechter bezahlt als Männerberufe. Das liegt keineswegs an geringeren Arbeitsanforderungen, wie detaillierte Analysen von Jobprofilen zeigen.

Zu wenig Zeit für die Familie

Viele Beschäftigte würden gern weniger arbeiten. Frauen und Männer in der Metall- und Elektroindustrie wünschen sich am häufigsten eine 35-Stundenwoche, die nicht nur auf dem Papier steht.

Frauen haben nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer

Frauen haben nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer – Abstand bei gesetzlicher Rente geringer als bei betrieblicher Vorsorge

Bei der Altersversorgung haben Frauen das Nachsehen: Der „Gender Pension Gap“ liegt bei 53 Prozent, zeigt ein neuer Report des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*

Arbeitszeitverkürzung sicherte in letzter Krise rund 1,3 Millionen Jobs – wirtschaftlicher Einbruch zu knapp 90 Prozent abgefedert

Arbeitszeitverkürzung hat in der jüngsten Rezession mehr als eine Million Stellen gerettet. Als Puffer hat sie dafür gesorgt, dass der wirtschaftliche Einbruch nur zu rund einem Zehntel auf die Beschäftigung durchgeschlagen hat. In vorangegangenen Wirtschaftskrisen der 1970er Jahre bis zur Jahrtausendwende war der Negativ-Effekt dagegen zwei bis vier Mal stärker. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Möglich gemacht haben das Mitbestimmung und Sozialpartnerschaft.

Gesunde Arbeit im digitalen Zeitalter

Erwerbsarbeit muss mehr leisten als Einkommen zu generieren. Sie soll auch Sinn stiften und muss so organisiert sein, dass sie die Gesundheit der Beschäftigten nicht gefährdet. Darauf macht die von der Hans-Böckler-Stiftung initiierte Expertenkommission „Arbeit der Zukunft“ aufmerksam.

„Generation Y“: individualistisch, aber nicht unsolidarisch – Hohe Wertschätzung, aber relativ wenig Engagement für Mitbestimmung

Studie untersucht Beschäftigte unter 35

„Generation Y“: individualistisch, aber nicht unsolidarisch – Hohe Wertschätzung, aber relativ wenig Engagement für Mitbestimmung

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